Was wir machen

Wir stellen einen altsächsischen Friling und seine Frau in der Zeit um 600 beziehungsweise 750 n. Chr. dar.

Warum gerade einen Friling?

Weil uns der Alltag der Menschen interessiert, die den größten Teil der Bevölkerung ausmachten. Könige, Fürsten und große Krieger begegnen einem im Frühmittelalter häufig. Uns faszinieren dagegen die Menschen, deren Leben in den Quellen oft nur am Rande sichtbar wird.

Unsere Darstellung orientiert sich an archäologischen Funden und zeitgenössischen Quellen. Gerade für die Altsachsen sind die Quellen allerdings rar. Deshalb beziehen wir auch Erkenntnisse benachbarter frühmittelalterlicher Kulturen mit ein und prüfen sorgfältig, was sich plausibel auf die Altsachsen übertragen lässt.

Die Zeit um 750 n. Chr. markiert den Beginn der Sachsenkriege. Nicht die Kriege selbst haben unser Interesse geweckt. Beeindruckt hat uns vielmehr, mit welcher Beharrlichkeit die Sachsen an ihrer eigenen Religion und Lebensweise festhielten. Mit dieser westfälischen Beharrlichkeit sind wir aufgewachsen. Sie schafft für uns einen persönlichen Bezug zu den Altsachsen – und genau dieser Bezug ist uns für unsere Darstellung wichtig.