März 2026
01.03.2026
Eigentlich wollten wir heute nach Lauresham, aber das hat aus organisatorischen Gründen nicht geklappt. Stattdessen habe ich Bewerbungs- und Belegmappe überarbeitet und auf die Sachsenhomepage gestellt.
02.03.2026
Es ist eine Mail wegen der Reenactmenttage gekommen. Nun wissen wir, wann die Vorträge stattfinden, die uns interessieren.
03.03.2026
Heute ist mir die Idee gekommen, dass wir das erste Juniwochenende, an dem Fronleichnam mit einem Gleit-/Brückentag ein langes Wochenende verursacht, noch nicht verplant haben. Also habe ich mich kurz mit Dieter abgesprochen und habe dann über die Gruppe „Lager auf dem Sachsengelände“ den Vorschlag unterbreitet, an dem Wochenende ein Lager auf dem Sachsengelände zu veranstalten.
07.03.2026
Heute sind wir zur Burgwiesenhalle gefahren und haben die Reenactmenttage besucht. Der erste Vortrag war von Adam Nawrot von Kaptorga über die irren Gedanken von Elon Musk zum Römischen Imperium. Für mich ging es dann weiter mit einem Vortrag von Isabel Barthels zu frühmittelalterlicher Kleidung und Fallstricken bei der Recherche – interessantes Thema, gut recherchiert, gut vorgetragen. Dieter hatte währenddessen einen Vortrag zu Burgundischen Bogenschützen und war davon enttäuscht.
Den Vortrag von Johannes Guilleaume haben wir uns gemeinsam angehört und fanden ihn gut. Bei ihm ging es um Bekleidung der Merowinger- und frühen Karolingerzeit. Danach wollten wir eigentlich einen Vortrag zu Männertunikas anhören, aber ein kurzes Gespräch mit dem Referenten haben wir uns umentschieden, denn es ging um Island und Norwegen und das 10. Jhd., also haben wir uns lieber den Vortrag „Zwischen Avaren und Franken“ angehört. Dabei ging es um eine mährische Darstellung – heutiges Polen – eine Nischendarstellung, und bei der Nennung dieses Begriffs dachte ich, dass wir eigentlich auch eine Nischendarstellung machen.
Trotz der interessanten Vorträge war der Tag aber auch anstrengend. Die Stühle waren auf Dauer reichlich unbequem und der Tag war lang. Zu Hause habe ich mich an den Rechner gesetzt und habe Johannes auf Facebook gefragt, ob wir Austrasigenae auf unserer Homepage als Freunde/Weggefährten aufführen dürfen. Sarah hatte mich angeschrieben und mir mitgeteilt, dass sie sich einen grippalen Infekt zugezogen hat und morgen nicht in Lauresham sein wird. Schade!
08.03.2026
Heute haben wir unsere Sachen – Korb inklusive Teddygunde – ins Auto gepackt und sind nach Lauresham gefahren, da war heute Frühlingsfest.
Das Wetter war sonnig und frühlingshaft freundlich und mild, und uns war klar, dass es in Lauresham sehr voll sein würde. Dass wir aber fast eine dreiviertel Stunde anstehen mussten, um überhaupt rein zu kommen, damit hatten wir nicht gerechnet.
Schon im Foyer trafen wir auf Birgit und haben uns unterhalten, bevor wir zu den Häusern gegangen sind.
Mit Teddygunde Fotos zu machen war sinnlos, wir hatten mit ihr schon alle schönen Orte in Lauresham abgelichtet. Nur ein Foto von Teddygunde mit Klein Elihit ist noch entstanden.

Lauresham hatte sich wirklich Mühe gegeben. Mit Kaltblütern wurde die landwirtschaftliche Feldarbeit demonstriert, es gab ein Ziegengespann, das Kinder über das Gelände fuhr, es gab zwischen Eingangsgebäude und Häusern schon Zelte, die über textile Arbeiten informierten, und eben die Essensstände. Die Familia Carolingia war vor Ort. Abends habe ich die Bilder von Lauresham mit einem kleinen Bericht bei Facebook eingestellt und auf die Homepage gepackt.

11.03.2026
Auf der Suche nach einem neuen Behältnis für meine Nähnadeln bin ich in einem französischen Shop fündig geworden – dummerweise war dort die gewünschte Ware nicht lieferbar. Ansonsten habe ich überall nur etwas seltsam anmutende Nadeldosen im unvermeidlichen „Wikingerstyle“ gefunden. Stattdessen habe ich Bronze-Nähnadeln in einem anderen Shop bestellt.
12.03.2026
Den Betreiber der französischen Website habe ich angeschrieben und gefragt, wann die Nadeldose wieder lieferbar sein würde. Antwort war, dass der Betreiber es nicht wusste. Beim Herumwuseln bei Facebook bin ich auf die Idee gekommen, Sarah zu fragen, ob sie auch mit Horn arbeitet. Tut sie nicht, aber sie hat mir einen Kontakt vermittelt. Den habe ich angeschrieben, habe ihm ein Bild geschickt, das ich aus dem französischen Shop kopiert hatte, und habe ihm erklärt, was ich haben will. Er will sich morgen bei mir melden. Mal schauen, was daraus wird.
14.03.2026
Auf dem Sachsengelände hat Dieter die Tischplatte unseres Lagertisches abgeschliffen. Anschließend habe ich die Tischplatte und meinen Sprangrahmen (zumindest die nachträglich von Dieter gebohrten Löcher) geölt.
15.03.2026
Heute haben wir uns auf den Weg zum Sachsengelände gemacht, um den Planenanhänger zu holen. Wieder zu Hause angekommen haben wir die Teile des Mittelalterbetts auf den Planenanhänger geladen und sind wieder zum Sachsengelände zurück gefahren und haben den Anhänger dort abgestellt.
Abends hat Dieter CoPilot gefragt wegen der Belegbarkeit bestimmter Dinge, und CoPilot hat ihn auf die Berichte von Rullsdorf hingewiesen und darauf, dass der Grabungsbericht bei amazon als CD zu bestellen sei. Also hat Dieter genau das getan.
16.03.2026
Über die Bestellung von Bronze-Nähnadeln habe ich Kontakt zu Katrin Kania bekommen.
17.03.2026
Die Nähnadeln sind angekommen. Die Dame, bei der wir Anfang des Jahres Wachsfresser bestellt hatten, hat sich gemeldet, sie wird die Wachsfresser demnächst an uns verschicken.
18.03.2026
Der Mailaustausch mit Katrin Kania hat sich fortgesetzt.
19.03.2026
Katrin Kania hatte gleich morgens eine Mail geschickt, und tagsüber habe ich mit Ulrich getickert. Später am Tag habe ich die Mail von Frau Kania beantwortet. Sie hatte sehr ausführlich geschrieben und ich genieße den Austausch mit ihr. Danach bin ich kurz durch Facebook gehüpft, habe die beiden Bücher, die heute geliefert worden sind – Friesen, Sachsen, Dänen und Chauken, Friesen und Sachsen – als Sachsen von der Wisura gepostet.
21.03.2026
Heute sind wir zu Kathrin und Ulrich von Scotelingo gefahren. Die beiden hatten uns eingeladen, ein Wochenende bei ihnen zu verbringen. Wir wurden ausgesprochen nett empfangen, dann hat Ulrich uns eine Stadtführung durch Hildesheim kredenzt, inklusive der Geschichte zum Hildesheimer Dom und der Michaeliskirche, beides Weltkulturerbestätten. Abends haben wir ein Video von der Gruppe „Die schlechte Saat“ angesehen, die in Alfeld ein Wikingerdorf gebaut haben. Ulrich hat uns danach eröffnet, dass er uns am nächsten Tag genau dieses Wikingerdorf zeigen will.

22.03.2026
Nach dem Frühstück haben wir uns in MA-Klamotte geschmissen und haben uns auf den Weg zum Fjallidhal Wikingerdorf Alfeld gemacht. Das Dorf ist absolut beeindruckend, und Ulrich hatte es geschafft, einige Leute uns zu Ehren zusammen zu trommeln. Nachdem ich mich ein wenig im Dorf umgesehen, ein paar Fotos mit Teddygunde gemacht und ein Gespräch mit einem Mann, der eine Hütte in dem Dorf hatte, unterhalten hatte, hatte ich ein gutes Gespräch mit Kathrin.

Nachdem wir wieder zu Hause waren habe ich als Sachsen von der Wisura die Bilder vom Wikingerdorf gepostet. Dieses Wochenende war das erste Highlight des Jahres.
24.03.2026
Die neuen Wachsfresser für die Lager sind geliefert worden.
25.03.2026
Dieter hat die Bilder vom Wikingerdorf auf unserer Homepage eingestellt.
26.03.2026
Die Nadeldose ist angekommen, aber sie ist leider auf Nadelbinde-Nadeln ausgelegt und somit zu groß für meine Nähnadeln. Der Anbieter macht mir eine kleinere Box, aber das wird sich in den April verschieben.
27.03.2026
Ulrich hatte den ganzen Tag über Informationsmaterial an Dieters Dropbox geschickt. Herzlichen Dank dafür!
31.03.2026
Ulrich hat eine Einladung zu einer Veranstaltung von Rauzwi geschickt, bei der es um Textilverarbeitung im FrüMi geht – hochinteressant, aber leider an dem Wochenende nach dem Andalusienurlaub – keine Chance, daran teilzunehmen. Aber ich habe Ulrich versprochen, dass wir die Veranstaltung auf Facebook teilen, und das habe ich dann getan.